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Friedrich Schiller · Romanticismo

Den Manen Schillers (Kämpchen)

alemán

130 Den Manen Schillers.

Vor hundert Jahren,
Zu früh der Welt noch,
Ist er gestorben.
Gestorben, um weiter
Unsterblich zu leben
Für alle Zeiten. –

Groß wie Schiller,
Vielleicht noch größer,
(Wer kann da messen)
War Wolfgang Goethe. –

Aber sind beide
Auch Dichter-Titanen
Im Bunde mit Shakespeare –
Kühner gesungen
Dem Volke, der Freiheit,
Hat Schiller im Liede. –

Gegen Tyrannenmacht,
Gegen den Heuchelwahn
Schwang er sein Dichterschwert,
Furchtlos und frei. –

Helvetiens Berge,
Schimmernd im Morgenlicht,
Glühend im Abendschein,
Sind dessen Zeuge. –

Unvergänglich,
Dem Volke, der Freiheit,
Hat beiden ein Mal er
Gesetzet im „Tell“. –

Darum, ob man auch jetzt
Prunkend ihn feiern will,
Nichtig und hohl –
Unser, dem Arbeitsvolk,
Kämpfer zum Kämpferheer, –
Unser ist er. –

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Autor
Friedrich Schiller (1759–1805) · Wikidata Q22670
Título
Den Manen Schillers (Kämpchen)
Lengua
alemán
Época
Romanticismo
Sala
La Biblioteca
Identificador
ws-de-den-manen-schillers-kampchen--friedrich-schiller-bf06c9
Cita recomendada
Friedrich Schiller, «Den Manen Schillers (Kämpchen)», Poetósfera, poetosfera.com/p/ws-de-den-manen-schillers-kampchen--friedrich-schiller-bf06c9.html

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