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William Shakespeare · Barroco

William Shakspeare's sämmtliche Gedichte — Sonett XXI

alemán

Mir geht’s nicht so, wie es die Muse macht,
Die zum Gedicht gemalte Schönheit treibt,
Die von dem Himmel holt des Schmuckes Pracht,
Zu ihrer alle Schönheit noch beschreibt;
Die stolze Bilder auf einander häuft,
Von Erd’ und Meeresperlen, Sonn’ und Mond,
Die nach des Maies ersten Blüthen greift,
Und was sonst Seltnes unter’m Himmel wohnt: –
Treu wie mein Herz doch ist auch mein Gedicht,
Drum glaubt mir, mein Geliebter ist so hold,
Wie nur ein Mutterkind, wenn auch wohl nicht
So schön, wie dort der Himmelskerzen Gold.
Mehr sage der, der auf den Ruhm was hält,
Ich rühme nicht, denn nicht sing’ ich für Geld.

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Autor
William Shakespeare (1564–1616) · Wikidata Q692
Título
William Shakspeare's sämmtliche Gedichte — Sonett XXI
Lengua
alemán
Época
Barroco
Libro o colección de origen
William Shakspeare's sämmtliche Gedichte
Sala
La Biblioteca
Identificador
ws-de-william-shakspeare-s-sammtliche-gedichte-sonett--william-shakespeare-274941
Cita recomendada
William Shakespeare, «William Shakspeare's sämmtliche Gedichte — Sonett XXI», Poetósfera, poetosfera.com/p/ws-de-william-shakspeare-s-sammtliche-gedichte-sonett--william-shakespeare-274941.html

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