✶  CADA PIEZA VIVE EN UNA DIRECCIÓN · NADA VIVE EN UNA SOLA SALA  ✶

Poetósfera › La Biblioteca › William Shakespeare

William Shakespeare · Barroco

William Shakspeare's sämmtliche Gedichte — Sonett CLIV

alemán

Der kleine Liebesgott legt’ einst im Schlaf
Zur Seite sich den herzerglüh’nden Brand,
Als eine Schaar von Nymphen auf ihn traf,
Die ew’ge Keuschheit schwur. In ihre Hand
Die schönste Spröde nahm den Feuerstrahl,
Der viele treue Herzen einst entzündet;
Und so der Feldherr aller Liebesqual
Entwaffnet sich von Mädchenhänden findet.
Drauf löschen sie den Brand in kühler Fluth,
Die gleich von Liebesfeuer heiß entbrannte;
Sie ward ein Bad, und heilt mit ew’ger Gluth
Die Kranken. Ich doch, der die Liebe kannte,
Sucht’ Heilung dort, und mußt’ es leider fühlen:
Das Herz kann liebentbrannte Fluth nicht kühlen.

Sigue explorando

Por su autor
William Shakespeare · 533 piezas más en la casa
Dónde vive
La Biblioteca

← William Shakspeare's sämmtliche Gedichte — Sonett CLIIIWilliam Shakspeare's sämmtliche Gedichte — Sonett CV →

Expediente

Autor
William Shakespeare (1564–1616) · Wikidata Q692
Título
William Shakspeare's sämmtliche Gedichte — Sonett CLIV
Lengua
alemán
Época
Barroco
Libro o colección de origen
William Shakspeare's sämmtliche Gedichte
Sala
La Biblioteca
Identificador
ws-de-william-shakspeare-s-sammtliche-gedichte-sonett--william-shakespeare-c6d22f
Cita recomendada
William Shakespeare, «William Shakspeare's sämmtliche Gedichte — Sonett CLIV», Poetósfera, poetosfera.com/p/ws-de-william-shakspeare-s-sammtliche-gedichte-sonett--william-shakespeare-c6d22f.html

Las obras de dominio público se reproducen íntegras, con atribución y en la ortografía de su impreso. No pedimos datos personales para avisar de una errata; para otra cosa, escríbenos desde Sobre la casa.